Aktuelles

100 Tage Pastorin

Bericht von Erhard Stollberg vom 8.9.2017 in der Brunsbüttler Zeitung

 

Eddelak (ard) Seit 1. Juni ist Anne Karakulin Pastorin in der Eddelaker Kirchengemeinde. Es ist ihre erste Anstellung als Pastorin, nachdem sie ihre zweieinhalbjährige Vikarzeit in Kummerfeld bei Pinneberg absolviert hatte. Nach 100 Tagen im Dienst, zieht sie eine erste Bilanz.
Die erste Zeit war natürlich mit viel Aufregung und Emotionen verbunden“, erzählt Anne Karakulin. Sie hat viele neue Leute kennen gelernt und dabei viele Erfahrungen gesammelt. Bei ihrer Arbeit hat sie die unterschiedlichsten Emotionen erfahren, wobei ihr Aufgabengebiet  von der Taufe über die Hochzeit bis hin zu den Trauerfeiern alles erfasste. „Da habe ich dieunterschiedlichsten Gemütsbewegungen in beiderlei Hinsicht erlebt“, erinnert sich die junge Pastorin.
Das Kennenlernen der Menschen in der Kirchengemeinde ist ihr sehr wichtig. So besucht sie die älteren Bürger zu hohen Geburtstagen, wobei sie sich an fröhliche und auch an traurige Besuche erinnert. Ihre Besuche meldet sie nicht an und wenn sie niemanden antrifft, steckt sie die Glückwunschkarte in den Briefkasten.
„Ich feiere gerne Gottesdienste“, erzählt sie und antwortet schmunzelnd auf die Frage, ob sie mit den Besuchen zufrieden ist: „Es könnten mehr sein.“ Sie betont aber, dass sie auch mit wenigen Besuchern gerne den Gottesdienst feiert: „Ich hoffe, dass er ihnen gefällt und sie wieder kommen.“ In dem Zusammenhang erwähnt sie, dass sich der Beginn der Gottesdienste von 9.30 auf 10 Uhr und von 19 auf 18 Uhr geändert hat. Auch das Aussehen und der Umfang des Gemeindebriefes wurden unter ihrer Regie verändert. Er ist jetzt farblich gestaltet und erscheint künftig drei statt zwei Mal im Jahr. Beides erfolgte in Abstimmung mit dem Kirchen- gemeinderat (KGR), dem sie kraft Gesetzes angehört und dort den Vorsitz übernommen hat. Hier wird sie von Susanne Ladwig vertreten.
Freude haben ihr die Abschiedsgottesdienste für die Kindergartenkinder, die zur Schule kommen, und die der 4. Klasse, die die Grundschule verlassen, bereitet. Zusammen mit der Gemeindepädagogin Marlene Tiessen und den Teamern begleitet sie die Konfirmandensonnabende. Die Schreibtischarbeit ist nicht unbedingt ihr Lieblingsgebiet. Sie betont aber: „Die Verwaltungsarbeit gehört aber nun mal dazu, da geht es um die Finanzen und Haushaltspläne. Da muss ich mit reinarbeiten.“

In ihre Freizeit liest sie und hört gerne Musik, auch Serien und Filme schaut sie gerne im Fernsehen. Zur Entspannung gehören die Spaziergänge mit ihrem Mann und den Hund.

Anne Karakulin bei der Verwaltungsarbeit am Bildschirm, die aber nicht unbedingt zu ihren Lieblingsaufgaben gehört. Foto: Stollberg

Abenteuerlager Schweden 2017

Ein Bericht der Gemeindepädagogin Marlene Tiessen:

30 Jugendliche und 6 Mitarbeiter aus verschiedenen Kirchengemeinden Dithmarschens, u.a. auch aus Eddelak, waren knapp 2 Wochen im August auf dem Abenteuerlager Schweden. Es war super und alles andere als ein Erholungsurlaub. Wir hatten eine ganze Menge Abenteuer zu bestehen.

 

Abenteuer Nr. 1:         Mit anderen Jugendlichen in einem Zelt schlafen, die man vorher noch nicht kannte. Das gibt manchmal Chaos, da wird auch mal was nass, wenn die Plane unter dem Zelt hervorguckt, das schweißt aber auf jeden Fall zusammen.

Abenteuer Nr. 2:         Den ganzen Tag draußen sein bei Wind und Wetter. Hier lernt man, sich warm zu halten und mehrere Pullis übereinander anzuziehen. Nach ein paar Tagen Lagerleben kommt es nicht mehr darauf an, wie toll und sauber ich gekleidet bin. Hauptsache, ich bin dabei!

Abenteuer Nr. 3:         Alles, was man für zwei Tage braucht (incl. Essen und Zelten) auf dem Rücken durch den Wald tragen. Die Rucksäcke sind schwer, aber das Essen in den Pausen schmeckt super. Und am Lagerplatz angekommen hat man ein tolles Gefühl – man weiß, was man geschafft hat.

Abenteuer Nr. 4:         Zusammen mit ca. 130 Leuten in der Andachtsscheune sitzen, singen und Gottesdienst feiern. Alle singen mit und sind aufmerksam. Hier spürt man, dass Gott da ist.

Abenteuer Nr. 5:         Nachts im Wald mit einer Kleingruppe ausgesetzt zu werden und alleine mit Karte und Kompass den Weg zurück zu finden. Hier sieht mancher seine ersten Sternschnuppen im Leben.

Abenteuer Nr. 6:         Auf der Kanutour regnet es in der Nacht so stark, dass das Zelt umkippt. Alles ist nass. Das Hausteam musste uns mitten in der Nacht abholen. Auch so eine Situation haben wir gemeinsam gemeistert.

Abenteuer Nr. 7:         Natur erleben. Holz für das Feuer selber im Wald suchen. Stockbrot machen und auch Äpfel über dem Feuer rösten. Im See baden. Frösche fangen. Tee trinken. Jeder muss mit anpacken. Gemeinschaft.

Im nächsten Jahr soll es wieder losgehen zum Abenteuerlager Schweden 2018!

Kinderfreizeit 2017

Ein Bericht der Gemeindepädagogin Marlene Tiessen:

Die zweite Sommerferienwoche ist da! Ein Reisebus mit 44 Kindern und 11 Mitarbeitern rollt nach Hoisdorf zum Jugendheim Lichtensee. Wir wollen eine unvergessliche Woche miteinander verbringen. Und das ist uns auch in diesem Jahr wieder geglückt.

 

Das Kanufahren auf dem Haussee war der Renner. Die Kinder lieben es, zu zweit oder zu dritt über den See zu paddeln.

Fast jeden Tag waren wir im See baden. Am meisten Spaß macht es, von dem Floß zu springen und am Ufer im Sand Gräben zu buddeln.

Mit dabei war Martin Luther. Mit ihm sind wir auf Entdeckertour gegangen und haben herausgefunden, was Mut macht, was Gnade bedeutet und dass die Bibel ein Schatz ist.

Jeden Tag haben die Mitarbeiter die Geschichte von Martin Luther als Theaterstück gespielt.

Am Donnerstag sind wir mit dem Bus nach Ahrensburg gefahren und hatten dort auch Zeit zum Shoppen.

Wenn die Kinder abends im Bett sind, kommen die Mitarbeiter nochmal zusammen, reden über den Tag, bereiten noch etwas vor und genießen gemeinsam den Abend.

Der Familiengottesdienst am 6.8. in der Marner Kirche hat die Freizeit abgerundet.

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