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Weltgebetstag 2020 - Simbabwe

Flagge von Simbabwe

"Steh auf und geh!"

Dieses Jahr am 6. März luden uns die Frauen vom Weltgebetstagkomitee in Simbabwe zum Gottesdienst ein. Das Motto hieß: "Steh auf und geh!".

 

Simbabwe bedeutet „Steinhaus“.Der Weltgebetstag wird dort überall gefeiert von vielen christlichen Kirchen, Universitäten, Schulen und anderen Einrichtungen. In verschiedenen Sprachen hießen uns die Frauen aus Simbabwe willkommen. In der Sprache der Shonah: "Kwaziwai", in der Sprache der Nbebele "Salibonani" und auf Englisch "Hello".

 

Das Großreich Simbabwe (ungefähr 13. bis 15. Jahrhundert) handelte unter anderem mit Elfenbein, Gold und Hirse. In den 1890er Jahren gelangte es unter britische Führung. Erst am 18. April 1980 führte ein mehrjähriger Befreiungskrieg zur Unabhängigkeit. Seit 2000 befindet sich das Land in einer Wirtschaftskrise. Die Inflation stieg ins Unermessliche. Es begann eine bis heute anhaltende massive Abwanderung. Wie jedes Jahr wird der Weltgebetstag von christlichen Frauen aus einem anderen Land vorbereitet. Am ersten Freitag im März wird dieser Gottesdienst in mehr als 120 Ländern durch verschiedene Zeitzonen rund um den Globus gefeiert.

 

Wir feierten diesen besonderen Gottesdienst im Gemeindehaus mit 48 Gästen. Alle sangen fröhlich mit und zum Abschluss gab es ein gemeinsames Essen. Ein Rindfleisch-Eintopf mit Süßkartoffeln, welcher traditionell aus Simbabwe stammte.

 

Besonders haben wir uns über die Gäste aus der Nachbargemeinde St.Michaelisdonn gefreut.

 

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