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 Neujahrsempfang 2026 

Rückblick mit Herz, Humor und Hoffnung

 

Am 25. Januar 2026 war es wieder so weit: Die Gemeinde Eddelak hat zum traditionellen Neujahrsempfang eingeladen, denn es gab einiges zu hören, zu sehen, zu würdigen und natürlich auch zu schnacken.

 

Den inhaltlichen Auftakt machte der Gottesdienst, in dem unsere Pastorin einen sehr lebendigen Rückblick auf das Jahr 2025 gegeben hat. Ein Jahr voller Gegensätze – wie das Leben eben so spielt:
16 Taufen mit kleinen Händen und großen Namen, drei Trauungen mit hoffnungsvollen Ja-Worten, 13 Konfirmandinnen und Konfirmanden, die ihren eigenen Platz im Leben (und im Glauben) gesucht haben – und leider auch 16 Abschiede, die uns still gemacht haben. Getragen von Gott und voneinander, wie es so treffend hieß.

 

Ein besonders schöner Moment war die Erinnerung an die Goldene Konfirmation der Jahrgänge 1973 bis 1975. Knapp 50 Menschen, die zurückgeschaut und zugleich gespürt haben: Diese Gemeinde gehört immer noch zu mir. Und ja – das war wirklich schön.

 

Auch ganz handfest hat sich etwas getan: Auf dem Friedhof ist mit dem Grabfeld „Im Apfelgarten“ ein neuer Ort der Ruhe entstanden. Ein Ort, der Würde ausstrahlt und zeigt, dass sich Bestattungskultur verändert – und unser Friedhof mit ihr. Wer das Feld noch nicht live gesehen hat: unbedingt mal hingehen (und Andreas Vierth oder Jessica Wilstermann ansprechen – die wissen Bescheid).

 

Natürlich wurde auch an die vielen gelungenen Veranstaltungen erinnert: ein Sommerfest, bei dem man einfach bleiben wollte, ein Weihnachtsmarkt wie aus dem Bilderbuch – mit Lichtern, Gesprächen und vielen Begegnungen. All diese Erinnerungen sind aber auch verbunden mit dem Verlust unseres lieben Ingo, der so viele Jahre Teil dieser Gemeinschaft war. Wir werden ihn vermissen und sein Vermächtnis in Ehren halten.

 

Mit großer Freude wurde außerdem auf die Eröffnung der neuen Kita „Löwenstark“ zurückgeblickt – ein Ort voller Kinderlachen, Zukunft und Leben. Ein starkes Zeichen von Gemeinschaft war auch der lebendige Adventskalender: viele offene Türen, noch mehr offene Herzen.

 

Und ja: Auch ganz praktisch hat sich etwas getan. Die neue Küche im Gemeindehaus ist endlich da. Ein Raum, in dem Gemeinschaft weiter wachsen darf (und der Kaffee jetzt noch besser schmeckt).

 

Der Blick nach vorn machte Mut: Begegnungen beim Kostnix und im Marienkreis, neue Gesichter sind überall herzlich willkommen. Am 9. Mai steht die nächste Konfirmation an, und bereits am 15. März können wir unsere 13 Konfis im Vorstellungsgottesdienst kennenlernen. Im September feiern die Süddithmarscher Drachenjäger ihr fünfjähriges Bestehen – ein echtes Jubiläum für unsere Kinder- und Jugendarbeit. Und wer denkt: „Pfadfinder, tolle Sache!“ – die Kinder wünschen sich sehnlichst eine eigene Materialhütte auf der Pastoratswiese. Spenden dafür sind sehr willkommen.

 

Mit gemischten Gefühlen wurde auch auf das Ende dieses Jahres geblickt: Andreas Vierth geht in den wohlverdienten Ruhestand. Große Fußstapfen, viel Herzblut, besonders für „seinen“ Friedhof – kurz gesagt: Das wird nicht leicht.

Pastorin Elli Brandt mit Naya Krey und Marlene Tiessen

Am Ende des Rückblicks, wurde Naya Krey als neue Teamerin eingesegnet. Begleitet von Gemeindepädagogin Marlene Tiessen und Elli Brandt wurde sie für ihren neuen Dienst gesegnet. Naya war selbst Konfirmandin des Jahrgangs 2025 und übernimmt nun Verantwortung in der Jugendarbeit – ein wunderbares Zeichen dafür, wie Glaube wächst und weitergegeben wird. Schön, dass du da bist, Naya!

BGM Hauke Oeser und Maik Görke präsentieren eine Diashow

Im Anschluss daran folgte der Jahresrückblick der politischen Gemeinde. Bürgermeister Hauke Oeser und Gemeindevertreter Maik Görke präsentierten eine Diashow mit Projekten und Ereignissen des vergangenen Jahres – anschaulich, kurzweilig und mit dem einen oder anderen „Ach ja, stimmt!“-Moment.

 

BGM Oeser ehrt Gerda Wilkens in Abwesenheit

Ein ganz besonderer Programmpunkt war die Verleihung des Bürgerpreises an Gerda Wilkens. Leider konnte sie den Preis nicht persönlich entgegennehmen, da sie im Krankenhaus war – aber ihre Abwesenheit machte die Würdigung nicht weniger herzlich. Gerda, 86 Jahre jung, ist für viele „die gute Seele“ Eddelaks: immer da, hilfsbereit, humorvoll, mit einem lockeren Spruch auf den Lippen und einem großen Herzen. Ob hinter dem Tresen bei der Kyffhäuserkameradschaft oder als Kümmerin im Wohnhaus – Gerda macht unser Dorf lebenswerter. Still, selbstverständlich und sehr verdient ausgezeichnet.

Zum Abschluss wurde – ganz traditionell – gemeinsam gegessen, getrunken und geklönt. Fingerfood und Getränke, vorbereitet von Mitgliedern des Kirchengemeinderates, der Gemeindevertretung und vielen helfenden Händen, rundeten den Vormittag ab.

 

Fazit:
Dieser Neujahrsempfang hat einmal mehr gezeigt, was Eddelak ausmacht – eine lebendige Gemeinde, die sich verändert, zusammenhält und von Menschen getragen wird, die mitgehen, mitdenken und mithelfen. Ein guter Start ins Jahr 2026.

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