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"Was ist denn fair?"
Weltgebetstag in Eddelak

Weltgebetstag 2017 im Gemeindehaus in Eddelak

In diesem Jahr waren es Frauen von den Philippinen, die die Vorlage für den Gottesdienst am Weltgebetstag erarbeitet haben. Acht Frauen unseres Vorbereitungskreises haben sich damit in den letzten Monaten intensiv beschäftigt, damit auch unsere Kirchengemeinde wie gewohnt einen Gottesdienst am Weltgebetstag, am ersten Freitag im März, in unserem Gemeindehaus feiern konnte.


Auf den Philippinen begrüßt man sich mit „Mabuhay!“, was „Willkommen“, „Hab ein langes Leben“, „Zum Wohl“ oder „Hurra“heißen kann. Die Philippinen liegen im Pazifik zwischen Taiwan und Indonesien und sind 20% kleiner als Deutschland. Von den 7.107 Inseln sind viele winzig und klein und nur knapp eintausend bewohnt. Die Philippinen sind ein Land voller Schönheit und Gegensätze: tief grüne Urwälder, tropische Riffe und die berühmten Reisterrassen, aber eben auch zerstörerische Naturgewalten wie Vulkane, Erdbeben, Überschwemmungen und Taifune. Über 80 Prozent der Bevölkerung sind römisch-katholisch. Reis, Mais, Kokosnüsse, Ananas, Bananen und Rohrzucker sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Erzeugnisse und Kupfer, Silber, Gold, Nickel, Kobalt und Öl die bedeutendsten Bodenschätze. Große Konzerne betreiben Plantagenwirtschaft und nutzen die Notlage vieler Landbewohner aus. Oder sie interessieren sich für die reichhaltigen Bodenschätze. Die Rohstoffe werden für wenig Geld ins Ausland geschafft. Und trotz ihrer Versprechen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Lebensverhältnisse der Einwohner zu verbessern,hat sich in der Praxis an den Lebensverhältnissen der Menschen nur wenig verändert. Das Bildungsangebot an Schulen und Universitäten können nur wenige nutzen. Im Gesundheitswesen bestehen große Unterschiede.  Das alles lässt die Frauen der Philippinen fragen: Was ist denn fair?

 

41 Frauen und zwei Männer waren zum Gottesdienst ins Gemeindehaus gekommen und waren sehr beeindruckt von dem, was sie gehört und gesehen haben. Besonders gelungen waren die eingängigen Lieder sowie die persönlichen Berichte der Frauen von den Philippinen. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde bei einem leckeren Imbiss, den erneut Monika Bölling zubereitet hatte, noch viel über den Gottesdienst gesprochen und alle waren sich einig, dass es wieder einmal ein gelungener Weltgebetstag war.

 

von links: Marianne Witt, Verena Paustian, Elke Petrowski, Annalies Krause, Ingrid Moritz, Manuela Dohrn, Marne Kruse-Nagel und Monika Bölling

Am Ende des Weltgebetstagsgottesdienste verabschiedete sich der Vorbereitungskreis von Pastor Rainer Petrowski mit einer "kleinen" Überraschung. Die Frauen hatten eine Weltkarte erstellt, auf der kleine Fähnchen auf die Länder hinwies, die der Vorbereitungskreis mit Pastor Petrowski in den letzten 29 Jahren "besucht" hatte. Zudem gab es noch eine "große" Schale mit Pralinen. Pastor Petrowski zeigte sich sehr überrascht, war sehr glücklich darüber und dankte den Frauen des Vorbereitungskreises herzlich dafür. Dabei wies er auf die offizielle Verabschiedung von seiner Frau Elke und ihm am Sonntag, den 21. Mai um 15 Uhr hin.

Überraschung für Pastor Rainer Petrowski

Aktuelle Predigt: "Beweise gibt es nicht!"

Predigt zu Matthäus 10,38-42
Sonntag der Passionszeit (Reminiszere), 12.03.2017
mit den Taufen von Mattes Emil E., Merle K. und Wencke S.

 

Sie wollten Beweise, liebe Gemeinde, liebe Tauffamilien. Sie, das waren die Pharisäer und die Schriftgelehrten, also die Würdenträger und Mächtigen im Volk Israel. Sie wollten Beweise von Jesus. Beweise dafür, dass er wirklich der ist, auf den alle warten. Der Erlöser. Der Retter. Der Sohn Gottes. Allein seinem Wort zu glauben, das war ihnen zu wenig. Das wollten sie nicht. Das konnten sie nicht...

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Monatsspruch März 2017:

"Vor einem grauen Haupt sollst du aufstehen und die Alten ehren und sollst dich fürchten vor deinem Gott; ich bin der Herr."

(3. Mose 19,32)

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